Weiserhof Klassiker

Blutwurst

Ein Klassiker, außen knusprig, innen cremig, erreichte bei der Blutwurst Weltmeisterschaft 2009 in Montagne-au-Perche in der französischen Normandie die Silbermedaille.

Breinwurst

Ist eine fast vergessene steirische Spezialität. Gemacht wird sie aus gekochten Schweinsköpfen, Goder und magerem Schulterfleisch. Sie besticht durch ihre im Kochfond weichgekochte Hirse sowie Dinkel, Grünkern, Hafer, Roggen und Gerste. So wird der Geschmack den das Fleisch im Kochfond abgegeben hat der Wurst wieder zugeführt. Am Besten wird die Wurst, wenn sie beim Braten aufplatzt und die heraus gequollene Wurstmasse am Grill knusprig brät.

Saumoas'n

Die Saumoas’n hat ihre Wurzeln im Waldviertel. Das Brät, ähnlich einer Braunschweiger, wird knödelförmig in Schweinsnetz (Bauchfell) eingepackt und mittels Wurstspagat in den Kamin gehängt. Nach mehreren Tagen des Räucherns sind diese dunkel durch den Rauch und ähneln Fledermäusen, welche vom Gebälk hängen – daher der Name Moas’n (übers.: aus dem Dialekt: Maus).

Sulz

Wenig Aspik, dicht gepresst, schön säuerlich mit frischem Liebstöckel und Petersilie aromatisiert – so muss die Sulz im Weiserhof schmecken.

Kalbskopf

Auch schon ein seltenes Gericht. Der Kalbskopf wird im Weiserhof selbst hergestellt. Der sauberst geputzte Kalbskopf wird mit Lorbeer, Pfefferkörnern, Wacholder und Salz weich gekocht. Anschließend wird die sogenannte Maske vom Knochen gelöst, die Zunge wird in Streifen geschnitten und dient als Einlage. Nun wird das Ganze mit Kren, Koriander und Zitronenschale gewürzt, fest in Küchentuch gerollt und kalt gestellt. Nachdem Erkalten wird der Kalbskopf Zentimeterdick geschnitten, paniert und gebacken.

Der Leberkäse und der Geschmack der 70er

Wie keine andere Delikatesse hat sich der Geschmack des Leberkäs tief in unsere Erinnerung von damals eingebrannt. So haben wir die alten Rezepte wieder ausgegraben und bereiten unseren Leberkäse nach diesen: Aus hochwertigem Rindfleisch, mit Kalbsleber und Rückenspeck! Gebacken wird er im traditionellem Backofen mit Ober- und Unterhitze, so soufliert er nach oben und erhält seine wunderbare Kruste.

Stinker Knödel

Im Mittelalter wurde die Milch besteuert, so schafften die Bauern einen Teil der Milch zur Seite, verkauften die kostbare Butter und verarbeiteten die übrig gebliebene Magermilch zu Graukas und Bierkas. Der Graukas wird in Salzburg und in Tirol am liebsten gewürfelt in Rotweinessig und Olivenöl gegessen. Wenn der Graukas überreif ist, fängt er jedoch an davon zu laufen und sehr übel zu riechen. Um diesen trotzdem noch als Mahlzeit zu reichen, hat man diese Kasknödel gemacht, daher der Name.

Hoargneist Nidei

Ein Gericht aus dem Pinzgau. Der Ausdruck Hoargneist kommt aus der Pferdewirtschaft. Nachdem ein Ross gebürstet wurde war die Bürste voll mit Rosshaar, dem sogenannten Hoargneist also Haarnest. Gebratene Sauerkrautlaibchen mit Speck und Kräutern gebunden mit Ei und etwas Mehl sehen einem Haarnest ähnlich, deshalb der Name Hoargneist Nidei. mit frischer Zitrone gesäuerten Paprikasauce zu Gulasch verarbeitet.

Weiserhof Brot

Die Urkraft des Bodens und das Grundelement unserer Ernährung. Wir im Weiserhof backen unser Brot selbst: Bio Dinkel-, Roggen-, Weizenmehl mit selbstgemachten Natursauerteig, Buttermilch, Olivenöl und Wasser gewürzt mit Salz, Fenchel, Kümmel, Koriander und Leinsamen.

Rhabarber Holler

Hausgemachter Saft aus Holunderblüten, Rhabarber und frischen Zitronen. Erfrischend gesund durch viel Vitamin C und ohne Konservierungsstoffe.

Bernstein

Ein Meisterstück von unserem Braumeister Günther Seeleitner. Die Bierspezialität, entwickelt in der Kaltenhauser Brauerei ist bernsteinfarben, in der Nase intensiv-fruchtig und am Gaumen wuchtig, dicht und würzig. Ein aromatischer Nachtrunk zeichnet das Bier aus.
Stammwürze: 12,3°, Alkoholgehalt: 4,2%